Verschiebung des Übungsbetriebes

Sollte es am Samstag, 26.06. wieder Temperaturen um die 30° geben, beginnt der Übungsbetrieb erst ab 17 Uhr. 

Allgemeine Hinweise zum Thema „Hunde und Hitze“

Hunde sind für hohe Temperaturen nicht geschaffen – nicht umsonst heißen Hitzetage auch Hundstage. Bereits bei Temperaturen ab 25° wird es für den Hund anstrengend. Da die Tiere kaum Schweißdrüsen besitzen, ist das schnelle Atmen ihre einzige Möglichkeit, sich Kühlung zu verschaffen. Versorge Deinen Hund jetzt mit viel Flüssigkeit, denn durch das Hecheln kann er schnell dehydrieren. Mehrmals täglich einen frischen Napf mit Wasser anbieten. Notorische Wenigtrinker können eventuell mit einem Joghurtwasser zum trinken animiert werden.

Bewegung anpassen und für Abkühlung sorgen

Lange Spaziergänge in praller Sonne sind absolut tabu, Spaziergänge sollten in die frühen bzw. Abendstunden verlegt werden. Achtet auch auf Gehwege und Strassen, denn die können bei hohen Temperaturen extrem heiss werden und den Tieren unter Umständen die Pfoten verbrennen. Schattige Waldwege sind besser geeignet als die Runde durch die Siedlung. Übrigens können auch Hunde einen Sonnenbrand bekommen. Etwas Sonnencreme auf Schnauze, Ohren und andere freiliegende Körperteile kann da nicht schaden. Die meisten Hunde mögen Wasser und begrüßen eine Abkühlung in einem See, Fluss oder zur Not auch in einem Planschbecken im Garten. Auch eine Dusche mit der Gartenbrause tut gut. 

Todesfalle Auto

Obwohl die Gefahren hinsichtlich bekannt sind, verenden immer wieder Hunde in überhitzten Autos. Teilweise geöffnete Fenster genügen nicht, um für ausreichend Kühlung zu sorgen. Bei Innentemperaturen von weit über 50 Grad bekommen die Tiere schon nach wenigen Minuten einen Hitzschlag und sterben qualvoll. Der Hund sollte im Sommer also niemals im Auto gelassen werden, auch nicht im Schatten. Auf unserem Hundeplatz bietet sich an, den Hund in die gemauerten Boxen unterzubringen. Die Temperaturen sind dort meist viel angenehmer.

Hinweise auf eine Notlage des Tieres sind Pulsrasen, blasse Schleimhäute, Taumeln, Krämpfe und Erbrechen. Zeigt ein Hund bei Hitze diese Symptome, bringt man ihn sofort in den Schatten und senkt die Körpertemperatur mit feuchten Tüchern, Eisbeuteln und Wasser. Da potentiell Lebensgefahr besteht, ist ein Tierarztbesuch durchaus ratsam.

Schreibe einen Kommentar